Während meiner knapp DREIWÖCHIGEN TOUR, quer durch Vietnam, habe ich gelernt, dass die drei Hauptkomponenten der vietnamesischen Küche, zumeist aus Reis, frischen Kräutern, Gemüse sowie NUOC NAM, einer kräftigen Fischsauce besteht. Durch die französische KOLONIALHERRSCHAFT wurde das Land, die Menschen und insbesondere die Küche, nachhaltig geprägt. Mit den Franzosen kamen nicht nur Baguette, Crepes, Profiteroles (gefüllte Windbeutel) und andere Köstlichkeiten, sondern auch der Kaffee ins Land. Heute ist Vietnam zweitgrößter Kaffeeproduzent der Welt. Trotz verschiedenster Kaffeevariationen, wie EGG COFFEE oder CA PHE SUA DA (Eiskaffee), bleibt der Tee, dass Nationalgetränk der Vietnamesen.

In den küstennahen Städten und Dörfern leben ganze Familien von der FISCHEREI. Hier stehen Fisch und Meeresfrüchte auf dem Speiseplan. In den Hochgebirgen von Sapa, leben die Menschen von der Landwirtschaft und auch in den Städten wie Hanoi und Ho Chi Minh, dreht sich alles um Schwein, Geflügel und Rind. Das Fleisch von Ratten und Schlangen gilt hier als besondere Delikatesse. Das mit dem HUNDEFLEISCH in Vietnam, verhält sich in etwa so wie mit dem Pferdefleisch in Deutschland. War es früher vollkommen normal, ist es heute verpönt. Und genauso wie es hier in Deutschland immer noch Restaurants gibt, die für ihren Sauerbraten Pferdefleisch verwenden, so gibt es auch Restaurants in Vietnam die sich auf Hundefleisch spezialisiert haben. Ich habe mich mit Guppy, einer jungen Vietnamesin über genau dieses Thema unterhalten. Sie sagt, dass die junge Bevölkerung GEGEN DEN HANDEL mit Hundefleisch ist und sich immer mehr Vietnamesen einen Hund als Begleiter und treuen Freund zulegen.

 

STREETFOOD Stände bzw. GARKÜCHEN sowie NACHTMÄRKTE sind mit Sicherheit eine mit der günstigsten Möglichkeiten um satt zu werden, spiegeln aber in 80% der Fälle nicht die Küche des Landes wieder. RESTAURANTBESUCHE in Vietnam, bieten das bessere Erlebnis und sind nicht viel teurer. Fragt in eurer Unterkunft nach empfehlenswerten Restaurants. Geht dahin wo die Einheimischen sich tummeln.

Da ich tödlich allergisch gegen Fisch bin, ernähre ich mich in asiatischen Ländern fast ausschließlich Buddhistisch (keine tierischen Erzeugnisse). Nur so kann ich sicher gehen, dass nirgendwo Spuren von Fisch oder Fischsaucen enthalten sind. In Vietnam war ich von der Frische und Vielfalt der Obst – und Gemüsesorten fasziniert. Das VEGETARIER und VEGANER hier nicht auf ihre Kosten kommen, kann ich absolut nicht bestätigen. Wer allerdings glaubt, einen perfekt angerichteten veganen Teller serviert zu bekommen, der irrt. Es handelt sich viel mehr um frische Beilagen. Das zusammenstellen, bleibt einem selbst überlassen. Das hier nicht jeder perfekt Englisch spricht, ist in der Regel auch kein Hindernis. Man gestikuliert einfach wild mit den Händen und Füßen. Am Ende kommt man ans Ziel oder andere Vietnamesen, die der englischen Sprache mächtig sind, eilen zur Hilfe.

Um euch die Orientierung im Vietnamesischen – Küchen – Dschungel zu vereinfachen, habe ich für euch einen kleinen FOOD GUIDE erstellt. Für alle Fisch – Allergiker habe ich außerdem einen kleinen Zettel gebastelt, den ihr in Restaurants oder Garküchen vorzeigen könnt. Es betrifft den Kontakt, die Zubereitung sowie Zusätze wie z.B. Fischsauce. Übersetzt wurde mir der Text von Guppy, einer Vietnamesen, die ich im Mekong – Delta kennengelernt habe.

 

HIER KOSTENLOSEN VIETNAM FOOD GUIDE DOWNLOADEN 

 


Ich wünsche euch viel Spaß beim blättern. Bei Fragen könnt ihr mir jederzeit einen Kommentar hinterlassen oder mir direkt eine Nachricht zukommen lassen. Welche Erfahrungen hast du mit der vietnamesischen Küche gemacht?

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