Bötchen fahren, schwimmen, Lugana trinken – willkommen am Gardasee. Aber was steckt eigentlich hinter dem Sommer-Kassenschlager schlechthin? Lou und Jonas lüften heute das Geheimnis: Welche Rebsorte versteckt sich hinter dem Namen Lugana, warum ist er oft besser als sein Ruf – und wann wird er wirklich gut? Dazu gibt’s spannende Alternativen für alle, die auch mal über den Tellerrand schauen wollen, und die Antwort auf eine Frage, die viele nicht auf dem Schirm haben: Droht dem Lugana-Gebiet ein Bahnprojekt, das ein Drittel der Rebfläche vernichten könnte?
Wein der Woche
Via al Castello Lugana DOC trocken – Rheinberg Kellerei, Gardasee, Italien
100 % Turbiana, die charakteristische Rebsorte des südlichen Gardasees. Im Glas leuchtet er in einem zarten Gelb mit grünen Reflexen – in der Nase intensive Zitrusdüfte von Limette und Grapefruit, dazu feine Noten von Ananas und grüner Mandel. Am Gaumen frisch und belebend, mit einer knackigen Säure und einem dezenten Hauch Bitterkeit im Abgang, der typisch für die Turbiana ist. Leicht, kühlend, unkompliziert – ein echter Terrassenwein. Perfekt zu gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten, Pasta mit Zitrone oder einfach solo an einem warmen Sommerabend. Erhältlich bei EDEKA.
Die Frage der Woche – von Kevin aus Landshut:
„Ich hab mal gehört, dass in der Region Lugana ein Teil der Weinberge für ein Bahnprojekt weichen soll – stimmt das wirklich?““
„Das war tatsächlich Thema: Eine geplante Hochgeschwindigkeitstrasse hätte durch das Lugana-Gebiet verlaufen und dabei potenziell bis zu einem Drittel der Rebflächen betroffen – Flächen, die aufgrund der begrenzten Ausdehnung der DOC für immer verloren wären. Ob das Projekt weiterverfolgt wird oder stillschweigend gestoppt wurde, ist aktuell unklar. Wer mehr weiß: ab in die Kommentare!“
