Wie werde ich ein besserer Weinkenner? 8 Tipps für mehr Trinkspaß!

Immer schön locker durch die Hose atmen. Diesen kleinen Artikel habe ich geschrieben, um dich an die Hand zu nehmen und dir zu sagen, dass du keine Angst vor dem Thema Wein haben musst. Du kannst gar nichts bis wenig falsch machen. Ich und wir alle wollen, dass du einfach mehr Spaß am Thema Wein hast und nicht immer das Gleiche trinkst, nur weil du danebenliegen könntest. Nachfolgend habe ich dir meine 8 besten Tipps runtergeschrieben, die dich unter Garantie zu einem „besseren“ Weintrinker machen:

 

Tipp Nummer eins

Lass dich von niemandem einschüchtern. Klugscheißer und Leute, die dich für deinen Geschmack oder deinen Wissensstand auslachen, sind in der Weinbranche fehl am Platz. Jeder normale Mensch, der mit Wein arbeitet, freut sich über ernst gemeintes Interesse. Profilierungssüchtige sollen zuhause bleiben …

 

Tipp Nummer zwei

Sei unvoreingenommen, sei offen für Neues, bleib neugierig. Frag Weinbegeisterte, Sommeliers oder dein Vorbild nach Weinempfehlungen und verkoste im Team mit Freunden oder der Familie.

 

Tipp Nummer drei

Fragen? Fragen! Du kannst nicht alles über Wein wissen. Steh dazu. Schieß die Dinger raus. Nur so lernst du. Weil du weißt ja, es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Wer lacht, fliegt raus.

 

Tipp Nummer vier

Gib jedem Wein eine Chance, dein Lover zu werden. Es gibt Weine, die machen sich einfach nicht direkt vor dir nackig. Die brauchen einen Moment, sind etwas schüchtern. Sagt dir der Wein nicht sofort zu, lass etwas Luft dran und probiere ihn zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Entweder in 30-Minuten-Abständen oder einfach in Ruhe am nächsten Tag.

 

Tipp Nummer fünf

Nur weil ein Wein 50 Euro kostet, handelt es sich dabei nicht gleich um einen guten Wein. Gott, wie oft ich 30 Euro plus Weine schon den Gully runtergespült habe. Lass dich vom Preis nicht beeindrucken. Hör auf dich, auf deine Erfahrungen und auf deinen Geschmack. Am Ende wird der Preis auch über Standing, Marke, Bekanntheit sowie Angebot und Nachfrage definiert. Selten aber über die eigentliche Qualität bzw. das „Wow“ in der Flasche. Behalt das im Hinterkopf.

 

Tipp Nummer sechs

Die Weine, die uns enttäuschen, die Weine, die uns nicht schmecken und die Weine, mit denen irgendwas nicht richtig ist – das sind die Weine, von denen wir am meisten lernen können. Wir lernen über unseren Geschmack, unsere Präferenzen und wir lernen, Unterschiede hinsichtlich der Qualität besser wahrzunehmen. Weine, die uns nicht zusagen, sind die Weine,  mit denen wir wichtige Erfahrungen machen.

 

Tipp Nummer sieben

Du kannst noch so viel lesen und lernen. Probieren geht über Studieren. Gehe auf Weinmessen, besuch Winzer vor Ort, nimm an Weinverkostungen teil, veranstalte eine Weinprobe zuhause. Du kannst nur gewinnen.

 

Tipp Nummer acht

  Mach dich locker. Am Ende des Tages soll Wein Bock machen, Menschen an einen Tisch bringen und begeistern.

Und die Moral von der Geschicht? Einfach mal machen.

#bringflavorhome

Grapes & Love

Deine Lou