Artikel in Wein & Essen

Pochierte Birne und Zweierlei vom Stilfser g.U. Käse

Zum krönenden Abschluss meines Alpenküche-Menüs darf das Dessert natürlich nicht fehlen, und das besteht aus Stilfser g.U. Käse! Ganz ehrlich gesagt konnte ich mir unter diesem Käse nichts vorstellen. Ich hatte mit einer Art festem Bergkäse gerechnet. Umso überraschter war ich, als mir der Käse zugesandt wurde und mich, ja, eine Art fester Butterkäse angrinste. Mild, zartschmelzend und zugleich intensiv würzig im Geschmack. Verrückt – obwohl ich schon etliche Male in Südtirol war, ja sogar dort für eine Zeit gelebt habe, konnte ich mich an den Geschmack dieses wirklich sehr leckeren Käses nicht erinnern.

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Confit von Südtiroler Äpfeln g.g.A. auf Rote-Bete-Knödeln und gerösteten Walnüssen

Heute kommt Teil zwei meiner kleinen Südtirol-für-zuhause-Ausgabe. Wir machen weiter, und zwar mit dem Hauptgang. Eine Frage gleich vorab: Was wäre Südtirol ohne Knödel? Genau, das dachte ich mir auch. Und ich muss mir für dieses Rezept einfach mal anerkennend auf die Schulter klopfen. Ich weiß, ich weiß – Eigenlob stinkt. Aber dieses Rezept ist kinderleicht in der Zubereitung, mit Lou-Geling-Garantie und zum auf die Knie fallen lecker.

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Ziegenfrischkäse im Südtiroler Speckmantel g.g.A. an knackigem Feldsalat und Vinschgauer Brotchips

Ach, was bin ich aufgeregt! Heute kann ich dir nämlich endlich verraten, dass ich für die Qualitätsprodukte aus der EU drei Rezepte kreieren durfte. Genauer gesagt ein Menü. Und zwar nicht einfach irgendeins, sondern ein Alpenküchen-Menü. Denn die verwendeten Produkte kommen nicht einfach irgendwoher, sie kommen aus dem uns allen bekannten Südtirol und tragen das EU-Gütesiegel. Die Rede ist von Südtiroler DOC Wein, Südtiroler Apfel g.g.A., Südtiroler Speck g.g.A. und Stilfser g.U. Käse.

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Schnelles Rezept für Ragout fin vom Landhuhn

Ragout fin – für mich ist das der Inbegriff von Seelenfutter, ein Hochgenuss, der glücklich macht. Nebenbei bemerkt ist es eines der schönsten Gerichte für den Frühlings- und Sommerauftakt, denn jetzt gibt es wieder jede Menge frisches Grünzeug. Ragout fin heißt zu Deutsch übrigens „feines Ragout“. Ursprünglich mit Kalbfleisch zubereitet, nehme ich hierfür einfach die Reste vom Vortag, z. B. vom Suppen- oder Ofenhuhn. Sind keine Reste vorhanden, gibt’s die ganze Nummer eben nur mit Gemüse und einer Extraportion Spargel. Statt Reis oder Kartoffeln richte ich mein Hühnchen-Gemüse-Gedöns in knusprigen Königinnenpastetchen an. Das Buttrige der Pasteten ist der perfekte Geschmacksträger und hebt alle Aromen des Ragouts perfekt in den Vordergrund. Ob als Vorspeise mit Wow-Effekt oder als leichtes Abendessen an schwülen Sommerabenden, dazu eine Schale Pflücksalat – und alle sind happy. Versprochen!

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Schnelles Süppchen von Frühlingskräutern

Mein Süppchen von Frühlingskräutern ist in Windeseile zubereitet und schmeckt obendrein auch noch phänomenal lecker! Alles was du brauchst ist Milch, Sahne, eine anständig gekochte Gemüsebrühe ohne Gedöns und jede Menge Kräuter. Ich nehme dafür einfach frische Frankfurter grüne Kräuter vom Markt. Wenn du es eine Spur würziger magst, schmeißt du ganz einfach noch eine Handvoll Bärlauch in die Runde. Mehr

Orientalische Suppe vom Blumenkohl – so simple, so gut!

Ras el Hanout ist eine Gewürzmischung  aus Nordafrika und vereint süßliche Aromen mit einer feinen, pikanten Würze. Der Gewürz -Klassiker schmeckt nicht nur überragend zu Couscous und Reis, sondern auch zu Fisch, Huhn und insbesondere zu Lamm. Aber auch Gemüse, ähnlich wie diese Blumenkohlsuppe, lässt sich damit bestens aufmotzen und sorgt für den erwünschten „Wow-Effekt“. Mehr

Geschmorte Rotwein-Schalotten, Linsen und fluffiges Selleriepüree

Seelenfutter kann so simpel in der Zubereitung sein. Ohne langes am Herd rumstehen, ohne endloses Schmoren, Köcheln oder Brutzeln. Wenige Zutaten, maximaler Genuss. Das ist das Credo meiner Küche. Heute kochen wir mal wieder vegetarisch. Ersetzt du die Butter durch Margarine, wird die ganze Nummer sogar vegan. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, motzt sich seinen Teller mit einer italienischen Fenchelbratwurst auf – genial!

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Grünkohl-Falafeln aus dem Ofen mit Joghurt-Minz-Dressing

Den israelischen Klassiker mal anders, nämlich mit Grünkohl. Das Grundrezept für Falafel ist eigentlich immer das gleiche. Kichererbsen oder weiße Bohnen werden zu einer glatten Masse püriert und anschließend nach Belieben gepimpt. Anstelle von Grünkohl kannst du beispielsweise auch Spinat, Rote Beete oder meinetwegen Frankfurter grüne Kräuter nehmen – völlig egal, mach dir deine Falafel, wie sie dir gefällt. Fast immer mit von der Partie sind aber in jedem Fall Knoblauch, Schalotte, Kreuzkümmel und Kurkuma. Warum ich Falafeln so feier? Ganz einfach. Sie sind easy-peasy zuzubereiten, lassen sich grandios variieren, passen zu Salat genauso gut wie zu Dürüm, schmecken hervorragend als Snack für zwischendurch und geben mir das Fast-Food-Feeling, ohne wirklich zu beschweren.

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Tortilla de Patatas aus dem Ofen mit Prosciutto di Parma und Büffelmozzarella

Hättest du Lust, dich heute mit mir nach Spanien zu beamen? Irgendwo in den Süden des Landes, wo die Sonne uns auf den Kopf knallt? Mittags einkehren in einer der besten Tapasbars, Tortilla mampfen und Cava schlürfen? Ok, ok – ist aktuell nicht drin. Aber dass wir uns das spanische Lebensgefühl nach Hause holen, dagegen spricht nichts, oder? Mein heutiges Wine & Food Pairing ist kinderleicht und könnte trotzdem nicht genialer sein: Cava und Tortilla de Patatas. Und weil ich mich vor lauter Reise-Hunger nicht entscheiden kann, motzen wir unsere Tortilla zusätzlich mit Büffelmozzarella und ein paar Scheiben feinstem Prosciutto di Parma auf und nehmen das Dolce-Vita-Feeling gleich mit …

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Grünkohlsalat mit Zitronen-Knoblauch-Dressing und Parmesan

Bei Grünkohl denke ich zwangsläufig immer an das deftige und traditionelle Grünkohl-Essen bei meiner Oma am Timmendorfer Strand. Mit ordentlich Kassler, Mettwurst, Schweinebauch und Salzkartoffeln. Dass es auch anders geht, nämlich herrlich erfrischend, hab ich 2012 während meines Studiums in Geisenheim gelernt. Zu dem Zeitpunkt habe ich in einer Straußwirtschaft in Rüdesheim am Rhein gearbeitet. In der Küche arbeitete Al, eine waschechte New Yorkerin und begnadete Köchin aus Brooklyn. In Rüdesheim gelandet, um die deutsche Küche und das Backhandwerk kennenzulernen. Grünkohl, oder wie die Amerikaner sagen Kale, war zu dem Zeitpunkt der heißeste Scheiß in den Staaten. Ob in Smoothies, als Tarte, gekocht oder wie hier als Salat – Grünkohl wurde überall als DAS Superfood gefeiert.

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